Die drei Instrumentalisten tragen Videokameras an ihrer Bogenhand
und filmen auf einem Monitor eine optische Rückkopplung.

Ein Computersystem analysiert live die entstehenden Videobilder
und berechnet aus deren Struktur eine räumliche Klangsteuerung
akustischer Rückkopplungen von Mikrophonen an den Instrumenten.

Die enstehenden Bilder und Klänge sind virtuellen Ursprungs.
Sie bilden nicht ab, sondern konstruieren sich im Moment ihres
Entstehens selbst aus der geometrischen und akustischen
Gestalt des Raums.

Die drei visuellen Komponenten sind individuell und abgeschlossen,
räumlich zweidimensional und zeitlich quantisiert .

Die akustische Ebene ist global und ein offenes System,
räumlich dreidimensional und zeitlich quasi kontinuierlich.

Die Bilder steuern die Klänge, auf die die Spieler wiederum mit
Bildbewegungen reagieren. Diese letzte Rückkopplung verknüpft
die beiden Ebenen miteinander zu einem  komplexen System.